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chronik: spin

vorschau    pressebericht

 

2009  
  Samstag, 05.06.2010, 20:00, Kulturkneipe Häberlen
Eintritt: Mitglieder
€ 6,-, Nichtmitglieder € 8,-
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Foto: Rainer Hasenmaier - Dreistimmiger Satzgesang ist typisch für ihren Stil: "Spin" - hier John Lillis, Phil Porter und Michael Müller (v.l.) - im Häberlen. Rundschau Gaildorf, 08.06.2010, Bericht: Rainer Hasenmaier

Gastspiel der Keltenrocker - "Celtic Rock" stand am vergangenen Freitag bei der Kulturschmiede auf dem Programm. Das Quintett "Spin" aus dem Stuttgart Raum überzeugte mit eigenwillig-fetzigen Klassiker-Interpretationen.


AIrische und schottische Folklore war schon immer ein fester und beliebter Bestandteil des Programms der Gaildorfer Kulturschmiede. Am Samstagabend gab das Quintett "Spin" aus dem Stuttgarter Raum in der Kulturkneipe Häberlen vor etwa 80 begeisterten Zuhörern ein umjubeltes Gastspiel.

Seit 2003 absolviert die irisch-englisch-deutsche Gruppe jährlich etwa zehn bis 15 Auftritte, vor allem im süddeutschen Raum. Eine erste CD ist in Arbeit, von ihrer Musik leben können die Musiker (noch) nicht, weshalb sie als Lektor, Einkäufer oder Grafiker ihre Brötchen verdienen.

Der Bandname sollte kurz und knackig sein - so entstand Spin, die Drehung, dann die Musik und die ganze Welt dreht sich, ist in Bewegung. Ihr Repertoire entnehmen sie keltischen Klassikern, versehen sie mit rockigen und funkigen Elementen, "verspinisieren" sie quasi zum "Celtic Rock".

Als typisch für ihren Stil bezeichnen sie den dreistimmigen Satzgesang, der in Harmonie dem Zusammenspiel der Gitarren in nichts nachsteht. John Lillis (Gesang, Gitarre) spielt noch perfekt die Bodhran, die keltische Schlagtrommel, Phil Porter spielt Gitarre und die in diesem Genre eher seltene Mandoline, Bernd Pfau das Schlagzeug, Michael Müller Bass und Bongos und Melodika. Der dritte Gitarrist Eckard Dietel komplettiert das Quintett.

Dass sie keine typische schottisch/irische Folklore spielen, zeigt sich daran, dass traditionelle Instrumente wie Dudelsack oder "tin whistle" fehlen. Dafür haben "Spin" die Mandoline, die einen eigenen Liederblock dominierte und beim Publikum sehr gut ankam. Vor der Bühne gings aber auch generell flott her: Die Leute ließen sich sehr schnell von den Rhythmen bewegen und tanzten kräftig mit.

"Spin" spielte jedoch nicht nur perfekt die Klassiker wie "Follow me up to Carlow" oder "Hills of Connemara" in ihrem Stil, sondern auch die einiger bekannter Bands, die sie als ihre Vorbilder bezeichnen: Die "Hooters" etwa waren mit "Johnny B" vertreten, "Thin Lizzy" mit ihrer Version von "Whisky in the jar"; hinzu kamen ein herrliches "Rocking in the free world" von Neil Young und "Cats in the cradle" von Ugly Kid Joe.

Besonders beklatscht wurden Peter Gabriels "Salisbury Hill" und die Spin-Versionen von "One" von U2, "Boys of summer" von Don Henley sowie die Hits "Boys are back" und "Friday I‘m in love". Ihr Etikett "Rock-Pop-Celtic" füllten "Spin" jedenfalls mit Perfektion - gesanglich wie auch instrumental, sodass der riesige Schlussapplaus nicht überraschte. Mit weniger als drei Zugaben kamen "Spin" nicht von der Bühne.

Besetzung:
John Lillis - vocals, guitar, bodhran
Phil Porter - guitar, mandolin, vocals
Michael Müller - bass, keyboard, congas, vocals
Eckard Dietel - guitar, bass
Bernd Pfau - drums, percussion


Hier entlang zur Website von Spin.. www.spin-online.de

 

   

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