| chronik: blues caravan - blues zum pferdemarkt
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| Sonntag,
07.02.2010, 20:00, Limpurghalle, Kernersaal Eintritt: Mitglieder € 17,-, Nichtmitglieder € 19,- |
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Hinweis: Im Gegensatz zu den bisherigen Veranstaltungen am Pferdemarkt-Sonntag findet das Konzert nicht morgens, sondern erst am Sonntagabend statt! Bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt von Shakura S’Aida, Coco Montoya und Meena Cryle am letzten Bluesfest in Gaildorf war das Publikum total von den Socken, die Presse auch und die begeisterten Fans stellten Videos gleich reihenweise ins Web. Für die sechste Runde des Blues Caravan hat das Label RUF Records sich nun etwas Neues ausgedacht und präsentiert diese drei Persönlichkeiten, die aus so unterschiedlichen Ecken des Globus kommen, dass man vom Blues ohne Grenzen sprechen kann. Oder von fast drei Generationen, was das Alter der Akteure betrifft. Sogar die Stile der Drei hauen nicht in dieselbe Kerbe. Meena Die junge Frau hängt sich rein in die Überlebensgeschichten des Bluesrock, in ihr hausen die alten Sünden der Bluessängerinnen, die den Rock&Roll miterfunden haben. Koko Taylor etwa oder Etta James, die Königsbienen dieser Zunft. Und natürlich auch die Kinder, allen voran Janis Joplin. Meena heißt eigentlich Martina und ist aus einem Nest in Oberösterreich geschlüpft. Hat ihren Lieblingsgitarristen gefunden, ist mit ihm nach Wien gezogen, wo RUF das junge Mädel aufgestöbert hat und von nun an mit ihr plant und an ihrer Karriere bastelt. Inzwischen war Meena im Auftrag von RUF in Memphis, um mit Produzentenlegende Jim Gaines und den Studiomusikern aus Luther Allison Tagen ihr erstes international erscheinendes Album einzuspielen. Shakura S´Aida Die Sängerin trägt die Hauptfigur einer der famosesten Opern von Verdi in ihrem Namen, ihre Wurzeln aber liegen im tiefen Süden, im Soul. Die in den USA geborene Entertainerin – live ist sie so richtig in ihrem Element - verschlug es bis nach Europa, in die Schweiz, sie lebt inzwischen in Kanada und feierte ihren jüngsten Erfolg da, wo die Wurzeln ihrer Musik liegen: In Memphis landete sie beim International Blues Challenge 2008, einem angesagten Wettbewerb, weit vorne auf dem zweiten Platz. Zu den Vorbildern der Afroamerikanerin zählt neben Tina Turner auch Etta James - in Gaildorf sang Shakura mit Meena im Duett Ettas „I´d Rather Go Blind“ -; sie stand mit Ruth Brown auf der Bühne und nahm Songs der Blueslegende Memphis Minnie in ihr Repertoire auf. Ihr erstes Album für RUF wird in Kürze veröffentlicht. Coco Montoya Den Gitarristen und Sänger aus Santa Monica muss man nicht mehr vorstellen. Denn schließlich ist Coco durch John Mayall zum Bluesbreaker geadelt worden, wo er sich ein paar Jahre lang berühmt gewordene Gitarrenduelle mit Walter Trout geliefert hat. Mit einem schneidenden Sound, den der Linkshänder einst bei Albert Collins lernte, machte er sich in kurzer Zeit einen Namen und landete nach seiner Zeit bei Mayall nicht im Nirgendwo, sondern verdientermaßen bei Chicagos großem Label Alligator, wo er mehrere Alben einspielte. Inzwischen ist Montoya bei RUF unter Vertrag, arbeitet noch an ein paar heißen Tracks unter der Regie von Keb Mo als Produzent und weiß auch schon, wie das neue Werk heißt: „I Want It All Back“. Auf den Sound seiner Gitarren, die Montoya auch mit dem Slide so unverschämt gefühlvoll bearbeitet, freuen sich nicht nur seine beiden Kolleginnen, wenn er den Blues Caravan steuert. Video von "I'd rather go blind" (Bluesfest Gaildorf 2009)
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